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Älterer Mann

Durchschlafen oder nächtlicher Harndrang?

Inhalte dieser Seite

  1. Was haben ein gesunder Schlaf und die Prostata gemiensam?

  2. Zink für die Prostata

  3. Vorbeugen ist leichter als heilen

  4. Zink - Labor und Analytik

  5. Zink - Anwendererfahrungen

  6. Weitere Vitalstoffe für die Prostatagesundheit - gute Kombinationen

  7. Akute Prostatabeschwerden - Prostatitis

  8. Warum nicht Schulmedizin und Vitalstofftherapie kombinieren?

  9. Welche Pflanzenheilkundlichen Mittel gibt es?                                                              

Alte Freunde

Die gute Nachricht

  • Eine gutartige Prostatavergrösserung gilt als gut behandelbar.

  • Prostatakrebs ist zwar die häufigste Krebsdiagnose, aber nur wenige sterben daran.

 

Tilapia

Nur etwa 10 % des Sonnen-Vitamins stammt aus Lebensmitteln.

Ältere Frau an der Gymnastik
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Ältere Menschen sind öfter von einem Vitamin-D-Mangel betroffen, weil deren Haut nicht mehr so effizient Vitamin D bilden kann. 

 

Daher sollten Senioren Ihre Vitamin-D-Werte besonders im Auge behalten.

Frischer Einfacher Salat

Frische grüne Salate und Kräuter sind gute Magnesium- und Vitamin-C-Quellen.

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Sport und

mehr Energie

Können Vitalstoff-Defizite

Prostata-Beschwerden auslösen?

1. Was haben ein erholsamer Schlaf und die Prostata gemeinsam?  

Sowohl ein erholsamer Schlaf, als auch eine gesunde Prostata erfordern das Spurenelement Zink.

Zugegeben, wegen Prostatbeschwerden werden die wenigsten zum Ernährungs- oder Vitalstoffberater gehen. Aber vielleicht ändert sich das?

 

2. Zink für die Prostata

Etwa 40 % der Männer klagen über behandlungsbedürftige Symptome der Prostata. Diese lassen sich sich in den meisten Fällen der gutartigen Vergrösserung der Prostata, dem benignen Prostata-Syndrom (BPS) zuordnen. 

Das sind Probleme beim Wasserlassen, abgeschwächter Harnstrahl, häufiger starker nächtlicher Harndrang, Sorgen bezüglich der Libido und noch einiges mehr.

Und damit nicht genug: In Deutschland erkranken jährlich 64.000 Männer an Prostatakrebs. Es ist damit die häufigste Krebserkrankung bei Männern.

ie Prostata ist ein „Zinkzentrum“ des Mannes. Studien in Indien, Frankreich und Schweden haben verdeutlicht, dass eine ausreichende Versorgung mit Zink - in Kombination mit Selen - das Risiko an Prostata-Krebs zu erkranken, deutlich reduzieren kann. Zink kann als begleitende Massnahme bei Prostata-Erkrankungen sinnvoll eingesetzt werden.

Daher möchte ich die weiteren Auführungen mit einer bemekrenswerten Studie beginnen.

​​3. Zink im Prostatagewebe

 

 

 

 

 

 

​Besonders eindrucksvoll zeigte die Bedeutung von Zink für die Prostatagesundheit eine Studie an 123 Männern (Altersgruppe von 50 bis 75 Jahren) mit gutartiger Prostatahypertrophie und 20 Männern (Altersgruppe von 55 bis 85 Jahren) mit Prostatacarcinom (1). 

 

Die Untersuchung zielte darauf ab, die Zinkspiegel in Prostatagewebe, Blutplasma und Urin der Patienten zu messen, bei denen BPH oder Prostatakarzinom diagnostiziert wurde und mit Werten von gesunden Männern zu vergleichen.

 

Ergebnisse

Beim Prostatakarzinom war der mittlere Zinkwert im Gewebe im Vergleich zu normalem Gewebe um 83 % verringert -> siehe nachfolgende Grafik.

 

Bei der BPH war der mittlere Zinkwert im Vergleich zu normalem Gewebe um

61 % verringert. Beide Werte waren statistisch signifikant -> siehe nachfolgende Grafik.

Zink im Prostatagewebe von Gesunden und Patienten Prostataerkrankungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interpretation: Bei BPH befand sich nur noch ca. 1/3 des normalen Zinkgehaltes im Prostatagewebe und bei Prostatakarzinom sogar nur noch etwa 1/5 des Zink-Wertes von Gesunden.

 

Zink im Blutplasma von Gesunden und Patienten Prostataerkrankungen

Die Plasmazink-Werte zeigten jedoch nur eine 27 %ige Abnahme im Vergleich zu Gesunden bei Prostatakrebspatienten und eine 18 %ige Abnahme im Vergleich bei BPH-Patienten -> siehe nachfolgende Grafik.

 

 

 

 

Interpretation: Sowohl bei BPH als auch beim Prostatakarzinom können die Blut-Zink-Werte noch im „Normalbereich“ sein, wenngleich diese im Vergleich zu Gesunden verringert sind.

4.  Zink und Prostata - Labor und Analytik

Zink-Labor-Beispielwert

Nachfolgend ein Zink-Beispielwert eines 60-jährigen Mannes mit einem geschwächten Immunsystem und einer BHP.

 

 

 

Interpretation: Der Zink-Wert ist im unteren Normalbereich und damit sehr tief. Vergleichbares gilt für Selen. Dennoch besteht hier "formel" noch kein Mangel. 

Bedenkt man jedoch, dass bereits eine 27 %ige Abnahme im Vergleich zu Gesunden bei Prostatakrebspatienten gefunden wurde, dann bestht hier akuter Handlungsbedarf, um Schlimmeres zu vermeiden.

Für Männer ist daher ein guter oder sehr guter Zink-Status eine der besten Vorsorgemassnahmen, nicht nur für die Prostatagesundheit.

Prostata: PSA-Messung

 

Ein erhöhter PSA-Wert (Prostata-Spezifisches-Antigen) im Blut gilt im Allgemeinen als ein Indikator für Prostatakrebs. Allerdings können auch bei einer Prostatitis (Prostataentzündung) PSA-Werte im Blut stark erhöht sein.

 

Bei einem beträchtlich erhöhten Messwert wird in der Regel eine Gewebeentnahme (Biopsie) durchgeführt und diese in einem Labor untersucht, um Prostatakrebs sicher auszuschliessen.

5. Zink in Lebensmitteln

​Austern, Leber und rotes Fleisch sind gute Zinkquellen. Weisse und grüne Bohnen sowie  Haferflocken und Kürbiskerne haben ebenfalls eine gewisse Zink-Wirkung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Je nach Nahrungsmittel werden zwischen 15 - 40 % des zugeführten Zinks verwertet. Tendenziell ist das Zink aus tierischen Nahrungsmitteln besser verwertbar, als Zink pflanzlichen Ursprungs.

Insbesondere führt die in Getreideprodukten enthaltene Phytinsäure zur Bildung von unverwertbarem Zinkphytat.

Das bedeteutet jedoch, um einen schlechten Zink-Status zu verbessern, kommt man an Nahrungsergänzungen selten vorbei.

 

 

 

 

 

Eigene Geschichte

  • der Sonnenstand (Einfallswinkel der Sonnenstrahlung)

  • die Höhe über dem Meeresspiegel und der Breitengrad (Einfallswinkel der Sonnenstrahlung und zunehmende Strahlungsintensität mit steigender Höhe)

  • die Bewölkung, Smog oder Ozon verhindern eine Bestrahlung teilweise oder ganz

  • die Hautbeschaffenheit (Alter, Trockenheit, Hauttyp)

  • die Hautfarbe

 

6. Weitere Vorteile einer guten Zinkversorgung

 

  • Gesunder Hormon-Status, insbesondere von Testosteron und Progesteron -> Libido, innerer Antrieb, Lebensfreude auch für Frauen

  • Seelisches Wohlbefinden -> Zink ist an der Bildung zahlreicher Neurotransmitter wie dem Serotonin beteiligt

  • Gesunde Haut und Haare -> Hilfe bei Akne, Hautunreinheiten und Haarausfall

  • Unterstützung des Immunsystems -> Schutz vor bakteriellen und viralen Infekten -> Erkältungs- und Grippeschutz

  • Stärkung der Sehkraft und Augengesundheit

  • Verbesserung der sportlichen Performance

  • Zur Erhaltung der Jungedlichkeit, gesundes älter werden -> Aufgrund seiner Bedeutung für nahezu alle Homone, so auch dem Wachstumshormon (dem wichtigsten Anti-Aging-Hormon) ist Zink dafür ein wesentliches Element (2). 

 

 

 

 

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7. Zink-Erfahrungsbereichte

Bandscheibenvorfall

 

 

Mehrere Hundert weitere Erfahrungsberichte,...

 

... die oft mit Rücken- und Gelenkbeschwerden zu tun haben, finden sich auf der Website VitaminDelta, von Reimund von Helden (6).

​​6. Weitere Vitalstoffe für die Prostatagesundheit - gute Kombinationen

 

Die grossen DREI - Vitamin D, Vitamin C und Omega 3

 

Vitamin D gehört zusammen mit Vitamin C und Omega 3 zu den DREI GROSSEN, wenn es darum geht sich auch im Alter schmerzfrei bewegen zu wollen. Sie bilden ein stabiles Fundament für unzählige Gesundheitsanliegen, so auch für die Beweglichkeit. 

Idealerweise sollte sich der persönliche Omega-3-Index bei > 8 %, besser 11 % bewegen. Dazu sind für Erwachsene in etwa 1,5 - 2 g der langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA täglich erforderlich.

Gute Vitamin-C-Werte beginnen bei ca. 14 mg/l. Das erreicht eine weitgehend gesunde Person entweder mit 200 - 300 mg Vitamin C aus frischen Lebensmitteln, oder 2 - 3 g Ascorbinsäure täglich. Bioflavonoide, wie OPC oder Zitrusbioflavonoide, erleichtern es gute Vitamin-C-Werte zu erhalten.

Als Vergleich: Menschen mit chronischen Gelenkerkrankungen - beispielsweise Arthritis - haben Vitamin-C-Werte oft unter 4 mg/l.

​​

Magnesium und alkalische Mineralien

 

Wie bereits oben erwähnt, dient Magnesium als Cofaktor für die Aktivierung von Vitamin D. Magnesium ergänzt sich zudem sehr gut mit Calcium und Silicium. 

Für den Alltag ist es daher oft am einfachsten mit einem guten Basensalz - eines ohne Süssungsmittel - den Mineralien- und Säure-Basenhaushalt zu verbessern.

​Kollagenhydrolysate und niedermolekulare Hyaluronsäure

Kollagenhydrolysate sind meiner Erfahrung nach die effizientesten,  gelenkspezifischen Nahrungsergänzungen. Und hier ist es wiederum insbesondere das Kollagen Typ II von der Fa. Biocell. Biocell Collagen® enthält hydrolisiertes Kollagen Typ 2, Chondroitinsulfat und Hyaluronsäure.

Ohne dieses Präparat hätte ich wahrscheinlich keinen zweiten Marathon beschwerdefrei absolvieren können. Und ganz sicher keinen Ultraberglauf.

Verzehrsempfehlung von Biocell Collagen wie vom Hersteller angegeben. Einfach Biocell Collagen® googeln: Es gibt einige Anbieter.

 

Unabhängig davon gibt es auch viele positive Erfahrungen mit

  • MSM (wenn es lange genug und hoch dosiert verwendet wird -> 2 - 10 g/Tag),

  • Glucosaminsulfat, Chondroitinsulfat (jeweils ca. 1.500 mg/Tag) und auch

  • dem Grünlippmuschelextrakt (mindestens 1,5 g, besser 3 g/Tag).

Essenzielle Aminosäuren

Knorpel, Bänder, Bandscheiben, Muskelfaszien haben eines gemeinsam: Sie bestehen im Wesentlichen aus Eiweiss. Für die körpereigene Kollagensynthese sind insbesondere L-Methionin, L-Lysin, L-Prolin und L-Arginin von zentraler Bedeutung.

​Vitamin K2, Bor, Vitamin E, Tocotrienole ...

... ergänzen sich ebenfalls mit dem bisher Gesagten sehr gut. Fettlösliche Antioxidantien (Vitamin E, Tocotrienole) sind zudem als Oxidationsschutz für die Omega-3-Fette von Bedeutung und bieten weitere Vorteile bei entzündlichen Prozessen. 

Ein gutes Multivitamin-Mineralpräparat ...

 ... mit Zink, Mangan, Kupfer, Selen, B-Vitaminen, etc. kann/sollte ein gutes "Gelenks- und Rücken-Programm" abrunden.

 

Sie bilden entscheidende Cofaktoren für die Geweberegeneration von Gelenken, Knorpel- und gesundem Knochengewebe. Mangelt es nur an einem einzigen, wie

z. B. an Zink oder Vitamin B12, kann das gesamte regenerative Geschehen beeinträchtigt sein. 

 

​​​​​​7. Warum nicht Schulmedizin und Vitalstofftherapie kombinieren?

 

Meine Empfehlung: Nutzen Sie die Möglichkeiten der modernen Diagnostik und lassen Sie sich von einem Urologen ihres Vertrauens betreuen. Idealerweise ist deiser zumindest für den Einsatz von sicheren Vitalstoffen offen. 

Meist wird das Medikament Tamsulosin eingesetzt. Es entspannt die Prostata- und Blasenmuskulatur und erleichtert dadurch das Wasserlassen.

In Deutschland werden fast ausschließlich Finasterid oder ein Kombinationsmedikament mit Dutasterid und dem Alphablocker Tamsulosin eingesetzt. Alpha-Reduktase-Hemmer können Prostata-Beschwerden nachweislich lindern.

Antibiotika bei Prostataentzündung. Abakerielle Entzündungen reagieren aber meist schlecht auf Antibiotika.

 

Sie bilden entscheidende Cofaktoren für die Geweberegeneration von Gelenken, Knorpel- und gesundem Knochengewebe. Mangelt es nur an einem einzigen, wie

z. B. an Zink oder Vitamin B12, kann das gesamte regenerative Geschehen beeinträchtigt sein. 

​​8. Welche Pflanzenheilkundlichen Mittel gib es?

Auch bei Entzündungen der Prostata oder der Blase hat man Erfolg mit Weidenröschen-Tee oder Weidenröschen-Extrakt. Bei Blasenentzündung ist auch eine Teemischung aus Weidenröschen und Brennnessel empfehlenswert und einen Versuch wert. Beide Heilpflanzen weisen harntreibende Wirkung auf

Quercetin oder Pollenextrakt.

 

Hausmittel wie eine Roggenkur oder das Essen weichschaliger Kürbiskerne können ebenfalls gegen die Beschwerden einer Prostatitis helfen. Weitere Tipps sind ein regelmäßiges Beckenbodentraining, der Verzicht auf einen spitzen Fahrradsattel sowie auf Bier, Fleisch, Fett und Zucker.

 

 

 

Quellen

  1. Burgerstein Lothar, Heilwirkung von Nährstoffen, Haug Verlag, Heidelberg.

  2. Burgersteins, Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag, Heidelberg

  3. Uwe Gröber, Mikronährstoffe, WVG-Verlag Stuttgart

  4. https://de.wikipedia.org/wiki/uv-index

  5. http://www.vitamindelta.de/erfolge/anonyme-berichte.html?page=2

  6. http://www.vitamindelta.de/erfolge/anonyme-berichte.html

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Ein individuell angepasstes Vitalstoff- und Bewegungsprogramm ergänzen sich perfekt.

 

Auch hier gilt, es ist nie zu spät etwas Gutes für sich zu tun. 

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Vitamin D3, Omega-3 und Aminosäuren  finden sich in gutem Seefisch, wie Lachs.

Leider ist Fisch aufgrund der heutigen Umweltbelastungen oft mit giftigen Schwermetallen und anderen Toxinen belastet.

 

Daher ist es meist nicht zielführend,  mehrmals pro Woche Fisch zu essen. 

Gerne berate ich Sie individuell und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

Schmerzfrei beweglich zu bleiben ist kein Privileg der Jugend.

 

Aber wie bei einem Auto, so will auch unser Körper hin und wieder von innen bewusst gepflegt und "geölt" werden.

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Schlafen oder nicht schlafen?

Lächeln oder Schreien?

Mit Tryptophan können sich Eltern das Leben sehr viel angenehmer machen. 

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